Brocade – Technologie unterstützt CERN bei aufwändiger Forschung

München, 1. Dezember 2010 – Das CERN, die Europäische Organisation für Kernforschung, rüstet seine Netzwerkinfrastruktur mit Brocade MLXe Core Routern auf. Damit reagiert das renommierte Forschungszentrum auf gestiegene Anforderungen des High Throughput Computing (HTC) und das immens hohe Datenaufkommen von mehr als 15 Petabyte pro Jahr. Die erzeugten Daten müssen für mehr als 10.000 Wissenschaftler weltweit ständig verfügbar sein.

Mehrere zehntausend, weltweit verteilte Computer bilden das so genannte Worldwide LHC Computing Grid (WLCG), um diesen Personenkreis mit einer derart hohen Datenmenge zu versorgen. Am CERN hat sich die Non-Blocking-Kapazität im Core in den vergangenen beiden Jahren nahezu verdoppelt und liegt aktuell bei ungefähr 4,2 Terabit pro Sekunde (Tb/s). Berechnungen zufolge wird diese Zahl im kommenden Jahr auf mehr als 10 Tb/s ansteigen.

Nach gründlichen Tests hat sich das CERN für die komplette Bandbreite der Brocade MLXe-32, MLXe-16 und MLXe-8 Router entschieden, um die Kapazität erhöhen zu können. Mit hoher Skalierbarkeit, ausgezeichnetem Preis-/Leistungsverhältnis für 100 GbE und leistungsstarker Performance ermöglichen die Router virtualisierte Datacenter und lassen CERN optimal auf das gestiegene Datenaufkommen reagieren.

"Die Brocade MLXe Lösung erfüllt unsere hohen Anforderungen, da nicht nur der aktuelle Bedarf gedeckt wird, sondern durch 100 GbE auch eine zukunftsfähige Plattform zur Verfügung steht", sagt Jean-Michel Jouanigot, Communication Systems Group Leader IT Department am CERN. "Unser Datenvolumen wächst stetig. Mit der neuen Brocade MLXe Lösung ist unsere IT-Umgebung jedoch bestens aufgestellt."

Das Brocade MLXe Chassis bietet komplette, standardbasierte Routing-Fähigkeiten und ist zu sämtlichen Brocade MLX- und Brocade NetIron XMR-Modulen kompatibel. So ebnet das Brocade MLXe Chassis dem CERN den Weg zu höheren Leistungsdichten mit 10 und 100 GbE-Ports, so dass Investitionen geschützt sind.

"Die Frage nach dem Ursprung des Universums fasziniert die Menschen seit jeher. Durch seine Forschungsarbeit leistet das CERN einen wesentlichen Beitrag in der Analyse elementarer Fragen des Seins", sagt Heiko Schrader, Regional Sales Director DACH bei Brocade. "Das immense Datenvolumen aus den Experimenten des LHC ist atemberaubend. Und dennoch wurde zusammen mit dem WLCG eine effiziente Methode entwickelt, diese Daten zu sammeln und zu analysieren. Die Implementierung der Brocade MLXe Lösung bietet dem CERN ein zukunftssicheres Netzwerk, um seine Arbeit weiterhin erfolgreich auszuführen. Wir freuen uns, einen Teil dazu beitragen zu können."

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